28. Mai 2018

„Altersarmut bleibt ein gesellschaftliches Problem“

Offener Leserbrief von Dr. Hans Peter Klotzsche1

 

Leserbrief dbb aktuell 18/2018

„Altersarmut bleibt ein gesellschaftliches Problem“

 

Der Aufsatz von Prof. Franz Ruland2 steht in einem engen Kontext mit der Bildung der neuen Rentenkommission: verlässlicher Generationsvertrag. 3

An keiner Stelle in seinem Beitrag: „Plädoyer für eine nachhaltige Rentenpolitik auch über 2030 hinaus“, behauptet der Verfasser das Armut kein gesellschaftliches Problem ist.

Gewiss der Schriftsatz ist sehr umfangreich und anspruchsvoll zugleich. Man muss auch nicht jede Anregung aus diesem Aufsatz teilen, ein deutlicher Fingerzeig ist es aber allemal und zeigt wie komplex dieses Thema angefasst werden muss und damit auch als Aufgabe vor der neuen Rentenkommission steht. Im Ergebnis soll ein nachhaltiges Alterssicherungssystem für die Jahre nach 2030 festgeschrieben werden.

Die Mitglieder der Rentenkommission sind zwischenzeitlich benannt und damit auch die potentiellen Ansprechpartner bekannt. Das Gremium wird am 6. Juni 2018 zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen4.

Nicht nachvollziehbar ist, dass der Vorsitzende der dbb Bundesseniorenvertretung Wolfgang Speck sich zu diesem Zeitpunkt mit einem Teil vom Teil des Aufsatzes von Prof. Ruland auseinander setzt.

Sicher ist, „Altersarmut bleibt ein gesellschaftliches Problem“ und ist nicht unwichtig, wird aber dem Anspruch der dbb Bundesseniorenvertretung in keiner Weise, heute und jetzt, gerecht.

Die Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent, die Fortentwicklung der Rentenversicherung, die betrieblichen Altersversorgung und die Eigenversorgung, so steht es im Koalitionsvertrag, sind Themen die viele Senioren*innen interessieren, weil es mittelbar oder unmittelbar um unsere nachfolgende Generation geht.

Genau dazu vermisse ich eine klare und deutliche Ansage der dbb Bundesseniorenvertretung. Die Bundesregierung5 hat Fachgespräche und Symposien mit Fachleuten genauso geplant wie ein Generationendialog mit Senioren- und Jugendorganisationen. 

Wenn nicht jetzt, wann dann, sind Positionen der dbb Seniorenvertretung gefragt?

 


1  1. Stellvertreter der Seniorenvertretung im SBB und Tarifunion

2  Prof. Dr. Franz Ruland, seit 2013 nicht mehr Vorsitzender des Sozialbeirates der Bundesregierung

3  Vergl. CDU/CSU/SPD Koalitionsvertrag, Seite 90

4  Vergl. Bundesregierung aktuell, Newsletter 18. Mai. 2018

5  Vergl. Bundesregierung aktuell vom 3.Mai 2018

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