Nach Dresden hat der Vorstand der SBB-Seniorenvertretung eingeladen.
8 Seniorenbeauftragte der 34 Mitgliedsgewerkschaften im Sächsischen Beamtenbund und Tarifunion (SBB)
nahmen an dem Erfahrungsaustausch teil.
Grußworte hielten:
- Frau Friedericke de Haas, Vorsitzende SeniorenUnion Sachsen (CDU)
- Herr Gerhard Pöschmann, Vorsitzender SBB
Herr Pöschmann thematisierte das Personalentwicklungskonzept für den öffentlichen Dienst und den Generationenvertrag
in Sachsen. Desweiteren verwies er auf die seit eineinhalb Jahren zunehmenden Erfolge des sbb in der sächsischen
Politik.
In diesem Zusammenhang brachte der BRH Sachsen den Koalitionsvertrag der neuen Sächs. Regierung im Bereich
Seniorinnen und Senioren ins Gespräch.
Wir fordern Unterstützung bei der Erstellung eines Seniorenmitwirkungsgesetzes, wir fordern eine schnelle und
nachhaltige Versorgung im ländlichen Raum ( Ansiedlung von Ärzten, eine bessere Anbindung der öffentlichen
Verkehrsmittel, verfügbarer und schneller Internetanschluss).
Verstärkt müssen wir uns für rentenpolitische Vereinbarungen einsetzen und deren Umsetzung einfordern.
Dr. H.P. Klotzsche schloß einen Powerpoint-Vortrag an, der die Entwicklung der Rente Ost und West mit ihren
Entwicklungstendenzen sehr anschaulich darstellte.
Als besonders negative Beispiele wurden das mittlere medizinische Personal und die geschiedenen Frauen der
ehemaligen DDR genannt. Beide Gruppen wurden nach der Wende im Rentenüberleitungsgesetz nicht entsprechend
gewürdigt.
In einer intensiven und regen Diskussion wurden anschließend die neuen Aufgaben und Ziele der SBB-Seniorenvertretung
diskutiert.
Abgeleitet aus dem Koalitionsvertrag der neuen Sächs. Landesregierung wurde ein 3- Punkte-Plan für die
SBB-Seniorenvertretung erstellt:
- Einführung eines Seniorenmitwirkungsgesetzes in Sachsen
- Strukturverbesserung im ländlichen Raum (Ärzteansiedlung, Mobilität ÖPNV)
- Rentenpolitische Vereinbarungen auf Bundesebene (= Rentenüberleitungsabschlussgesetz RÜAG)
Die Punkte 1+2 werden in Zasammenarbeit mit dem sbb der Sächs. Staatsregierung vorgelegt,
Punkt 3 mit dem dbb der Großen Koalition in Berlin.
Oliver Kluxen

