06. September 2015

12. Sächsischer Seniorentag mit BRH-Sachsen

„70 Jahre Ende des 2. Weltkriegs – Was lehrt uns die Vergangenheit?“

am 01.09.2015 im Militärhistorischen Museum Dresden.

Eingeladen vom Veranstalter DGB Bezirk Sachsen und dem Verein Arbeit und Leben Sachsen nahmen vom BRH Frau Kiriasis –Kluxen, Herr Dr. Klotzsche und Herr Dr. h.c. Kluxen teil.

2015 ist ein besonderes Jahr: Das Ende des 2. Weltkrieges jährt sich zum 70. Mal. Aus diesem Anlass veranstalteten ARBEIT UND LEBEN Sachsen, der DGB Bezirk Sachsen gemeinsam mit dem Landesseniorenverband Sachsen am 1. September, dem Antiweltkriegstag, den 12. Sächsische Seniorentag.

Abgeleitet aus diesem Motto steht die Überschrift des Vormittags:

„Stärkung der Demokratie durch aktive Teilhabe auch der Seniorinnen und Senioren?

Zur Gewährung von mehr Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte der Senioren am gesellschaftlichen Leben wurde schon beim 10. Sächs. Seniorentag 2011 (!) eine Resolution zur Schaffung eines „Sächs. Seniorenmitwirkungsgesetzes“ verabschiedet.

Eine Chronologie des Nichtstuns folgte.

Erst im November 2014 ein erneuter Hoffnungsschimmer:

Nach der  Bildung der neuen sächsischen Staatsregierung, einer Koalition von CDU und SPD, wird im Koalitionsvertrag verankert:

„Das Engagement der Seniorinnen und Senioren in Seniorenbeiräten … genießt hohe Wertschätzung. Wir halten es für notwendig, dass in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt Gremien der Seniorenmitwirkung bestehen. Die Koalitionspartner werden mit den betreffenden Akteuren und den kommunalen Spitzenvertretungen prüfen, ob hier-zu ein Seniorenmitwirkungsgesetz erstellt werden soll. Für ihre wichtige Arbeit werden wir die Förderung der Landesseniorenvertretung für Sachsen e. V. ausbauen und verstärken“.

Soweit die Theorie.

Und die Praxis?

„Was lange währt, wird endlich gut?“

Eingeladen diese Frage zu beantworten war die Sächsische Seniorenbeauftrage aus dem federführenden Sozialministerium, Frau Dr. Judith Oexle. Ihre Einschätzung und Positionierung wurde von den Zuhörern mit Spannung erwartet.  Und maßlos enttäuscht.

Thema verfehlt hätte es in der Schule geheißen, mit der daraus folgenden Benotung.

40 Minuten Vortrag, davon gefühlt 1 Minute zur Thematik Seniorenmitwirkungsgesetz. Der Rest der Zeit reduzierte Frau Dr. Oexle die Senioren wahlweise als Pflegeempfänger und/oder als ehrenamtlichen Pflegehelfer.(!?)

Auf die Fragen von Teilnehmer/innen zu Aktivitäten zum Seniorenmitwirkungsgesetz konnte die Sächs. Seniorenbeauftrage nichts sagen.

 Auf mehrfache gezielte Nachfragen (Frau Kiriasis-Kluxen) muss sie einräumen, dass es noch keinerlei Ansätze zur Erarbeitung eines Gesetzesentwurfes gibt, weiterhin, dass in zwei Landkreisen sogar noch nicht einmal Seniorenbeiräte bestehen.

Abschlussfazit: die Forderung nach einem Seniorenmitwirkungsgesetz ist bislang nicht umgesetzt worden.

Die beteiligten Seniorenverbände und besonders der DGB-Sachsen werden Ihre Aktivitäten zur Einführung eines Seniorenmitwirkungsgesetzes deutlich und gezielt verstärken!

 

Nach der Mittagspause ein Themenwechsel:

 

„Verlust – Gedächtnis. Das Jahr 1945 als Problem von Generationen“

Einige Seniorinnen und Senioren haben die letzte Phase des 2. Weltkriegs selbst noch miterlebt, viele die Nachkriegsjahre. Welche Schlussfolgerungen können aus der Geschichte gezogen werden?

Prof. Dr. phil. Christoph Meyer von der Hochschule Mittweida Fakultät Soziale Arbeit  referierte zu diesem Thema auf höchst spannende und unterhaltsame Art und Weise. Ein sehr konstruktiver Vortrag.

Auch an dieser Stelle möchte ich mich bedanken für die Einladung. Sie ermöglichte uns interessante und lehrreiche Beiträge. Negative Erlebnisse (Beitrag Frau Dr. Oexle) schließe ich ausdrücklich in die Kategorie „lehrreich“ mit ein.

Dank auch für die hervorragende Organisation und Moderation an Ulrike Stansch, ARBEIT UND LEBEN Sachsen und Werner Schuh, DGB-Bezirk Sachsen.

 

 

Herzlich Willkommen!

Sehr geehrte Besucher,sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,auf der Homepage des Seniorenverband BRH Sachsen.

Die elektronischen Medien sind heute ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Der Seniorenverband Sachsen will die Mittel der modernen Kommunikation in verstärktem Maße nutzen.Den Besuchern unserer Internetseite, die noch nicht Mitglied unseres Verbandes  sind, wollen wir Gelegenheit geben, sich über unsere Ziele, Initiativen, Tätigkeiten und Veranstaltungen zu informieren.Für unsere Kolleginnen und Kollegen soll es eine Möglichkeit sein, etwas über die Arbeit des Landesverbandes sowie die vielfältigen Tätigkeiten der einzelnen Kreisverbände zu erfahren.Hoffen wir, dass nach einem gelungenen Neustart unserer Internetseite der weitere Ausbau zügig erfolgt und auch die Kreisverbände ihre Arbeit besser präsentieren können.In diesem Sinne IhrSeniorenverband BRH
 
Ich lade Sie ein, uns auf diesen Seiten und im persönlichen Gespräch kennen zu lernen.

Ihre


Rita Kiriasis - Kluxen
(Landesvorsitzende)

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