11. Oktober 2015

Pflege ist ein "Lebensrisiko"

Sonntag, 11. Oktober 2015

VON HANS PETER KLOTZSCHE

 


 

Das Pflegestärkungsgesetz II stand im Fokus der 2. Seniorenpolitischen Fachtagung am 8. Oktober 2015 in Berlin. Die Bundesseniorenvertretung hatte eingeladen, Vertreter aus den Bundesländern und Einzelgewerkschaften zum Thema: "Pflegestärkungsgesetz II - Was lange währt, wird wirklich gut?"

 

Ein Statement aus dem Bundesministerium für Gesundheit und ein wissenschaftlicher Vortag von der Universität Bremen stimmten die Zuhörer auf die inhaltlichen Aspekte dieser neuen gesetzlichen Reglung ein.

 

Klaus Dauderstädt, dbb Bundesvorsitzender, hatte zu Beginn der Veranstaltung nachdrücklich betont: "Pflege betrifft uns alle." Wenn das so ist, dann ist die Pflege "kein Restrisiko", sondern "ein Lebensrisiko".

 

Folglich wurde die Podiumsdiskussion zwischen der Vertreterin des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, der Abteilungsleiterin Sozialmedizin MEDICPROOF, den Pflegepolitischen Sprechern der Fraktionen des Deutschen Bundestages aus CDU /CSU und SPD, heftig und kontrovers geführt.

 

Die Gesprächsteilnehmer stimmten darin überein: Das Pflegestärkungsgesetz II wird einen gerechteren Zugang zu den Pflegeleistungen ermöglichen - weil der "Mangel" gleichmäßiger verteilt wird. Und das Gesetz ist großzügiger, weil bestimmte Pflegeleistungen finanziell besser gestellt werden.

 

Ein deutlicher Unterschied zu den heutigen Reglungen besteht darin: Bisher standen die "Ermittlungen des Aufwandes" für die zu pflegende Person im Mittelpunkt und künftig wird die "Feststellung des Grades der Selbstständigkeit" für die statistischen Variablen der 5 Pflegestufen es sein. Aber, die Pflegebedürftigkeit einer betroffenen Person ist und bleibt nur das, was die Bewertungsstatistik erfasst.

 

Die Arbeit der Pflegekräfte, aber auch die Ausbildung junger Menschen mündeten schließlich in der Fragestellung: Kommen in Zukunft die Pflegekräfte noch zu den Pflegenden - oder gehen die Pflegenden zu den Pflegekräften, ins Ausland?

 

Diese und weiter spannende Fragen, rund um das Pflegestärkungsgesetz II, sollten, besser müssen, wohl alle in unserer Gesellschaft angehen.

 

Anmerkung:

Dr. H P. Klotzsche, Seniorenverband BRH – Sachsen, war Teilnehmer der Veranstaltung am 8. Oktober 2015 in Berlin

Herzlich Willkommen!

Sehr geehrte Besucher,sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,auf der Homepage des Seniorenverband BRH Sachsen.

Die elektronischen Medien sind heute ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Der Seniorenverband Sachsen will die Mittel der modernen Kommunikation in verstärktem Maße nutzen.Den Besuchern unserer Internetseite, die noch nicht Mitglied unseres Verbandes  sind, wollen wir Gelegenheit geben, sich über unsere Ziele, Initiativen, Tätigkeiten und Veranstaltungen zu informieren.Für unsere Kolleginnen und Kollegen soll es eine Möglichkeit sein, etwas über die Arbeit des Landesverbandes sowie die vielfältigen Tätigkeiten der einzelnen Kreisverbände zu erfahren.Hoffen wir, dass nach einem gelungenen Neustart unserer Internetseite der weitere Ausbau zügig erfolgt und auch die Kreisverbände ihre Arbeit besser präsentieren können.In diesem Sinne IhrSeniorenverband BRH
 
Ich lade Sie ein, uns auf diesen Seiten und im persönlichen Gespräch kennen zu lernen.

Ihre


Rita Kiriasis - Kluxen
(Landesvorsitzende)

Wichtige Links

 

 

 

 

 

 

WetterOnline

Das Wetter für
Dresden