15. Dezember 2016

LKA-Sachsen warnt wieder vor falschen Polizeibeamten

LKA - Landeskriminalamt Sachsen
15.12.2016




Im Zusammenhang mit den Ermittlungen rund um das Phänomen „Falscher Polizeibeamter“

hat das LKA Sachsen Hinweise und Informationen aus anderen Bundesländern erhalten,

dass es auch in Sachsen Menschen gibt, welche im Begriff sind, diesen Tätern „auf den Leim zu gehen“.

Speziell im Großraum Leipzig haben die Täter ältere Menschen telefonisch angesprochen und

es besteht der Verdacht, dass einige Opfer auch durchaus bereit sind, Summen

im fünfstelligen Bereich an die vermeintlichen Polizisten auszuhändigen. Das Vorgehen

der Täter stellt sich immer ähnlich dar.

Eine mit leichtem Akzent aber gut deutsch sprechende Person ruft bei den Betroffenen

in den Abend- bzw. Nachtstunden an und stellt sich mit „Polizei“ vor. Es wird erzählt,

dass mehrere Einbrecher in unmittelbarer Wohnungsnähe des Angerufenen festgenommen wurden.

Diese Täter hätten einen Zettel mit der Adresse der Betroffenen dabei gehabt und man befürchtet

nun einen weiteren Einbruch. Die Polizei würde deshalb das Haus bewachen. In den Gesprächen

wurde auch nach Geld und Wertsachen gefragt, diese sollten nun „zur Sicherheit“ an die

Polizei übergeben werden. Die Geschädigten werden täterseitig sehr stark unter Druck gesetzt,

gegenüber der eigenen Familie, Bankmitarbeitern oder ermittelnden Polizeibeamten

äußerst verschlossen zu sein.

Wir möchten alle potentiellen Opfer vor Schaden bewahren und bitten um Hinweise,

wenn mit Ihnen in den letzten Wochen ein derartiges Telefongespräch geführt wurde

oder Sie in Kontakt mit vermeintlichen Polizeibeamten stehen und Sie Bargeld oder

Wertsachen an Beamte übergeben sollen. Fragen Sie bitte auch bei Ihren älteren Angehörigen

oder Freunden nach derartigen Vorfällen.

Bei mysteriösen Anrufen informieren Sie umgehend die örtlich zuständige Polizei.

•       Die Polizei nutzt in keinster Weise die Notrufnummer 110, um mit Personen

in Verbindung zu treten. Diese Rufnummer dient ausschließlich der Entgegennahme

von Notrufen von Bürgern!

•       Besprechen Sie mysteriöse/ ungewöhnliche Anrufe mit Familienangehörigen

oder Nachbarn! Holen Sie sich Rat bei Verbraucherzentralen bzw. bei Ihrem Bankberater.

•       Kein Polizeibeamter wird Sie zur Auflösung Ihres Kontos oder von Sparverträgen auffordern!

•       Kein Polizeibeamter wird von Ihnen persönliche Vermögensdaten am Telefon

erfragen und Ihnen mitteilen, dass Ihr Geld auf der Sparkasse oder Bank nicht mehr sicher sei!

•       Kein Polizeibeamter wird bei Ihnen anrufen, sie über Verfahren oder

verdeckte Polizeimaßnahmen informieren!

•       Kein Polizeibeamter wird Sie auffordern, Ihr Geld nach Hause zu holen

und in der Folge an einen „verdeckten Ermittler“ zu übergeben! Dies trifft auch

auf Schmuck u. an Wertsachen zu.

•       Vertrauen Sie nicht den angezeigten Telefonnummer auf Ihrem Telefon,

wenn Sie diese nicht kennen bzw. Sie sich nicht sicher sind, ob diese korrekt ist.

Nutzen Sie nicht die Wahlwiederholung für einen Rückruf, sondern die Nummer

der örtlichen Polizei aus dem Telefonbuch/ Internet. Noch besser ist ein

persönlicher Besuch auf der Dienststelle.


Warnung an alle bereits geschädigten und potentiellen Opfer:

Durch die offensive Öffentlichkeitsarbeit sollen die möglichen Geschädigten,

aber auch Familienangehörige sensibilisiert werden, um nach Möglichkeit weitere

Tathandlungen zu verhindern bzw. durch eine bewusste Zusammenarbeit mit der Polizei

(z.B. bei Geldübergaben) zumindest Mittäter in Deutschland festnehmen zu können!

Die Ermittlungsbehörden sind hier auf die aktive Mitarbeit angewiesen.

Oft schämen sich die Opfer derartiger Straftaten und erstatten keine Anzeige.

Leider schützen Sie damit unbewusst die Täterstrukturen, welche diese weit

verbreiteten Ängste schamlos und ganz bewusst ausnutzen.

Bitte helfen Sie derartige Täter festzusetzen und weitere Straften bzw. Geldübergaben

 

zu verhindern. Wenden Sie sich mit Hinweisen an Ihre zuständige Polizeidienststelle.

 

Herzlich Willkommen!

Sehr geehrte Besucher,sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,auf der Homepage des Seniorenverband BRH Sachsen.

Die elektronischen Medien sind heute ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Der Seniorenverband Sachsen will die Mittel der modernen Kommunikation in verstärktem Maße nutzen.Den Besuchern unserer Internetseite, die noch nicht Mitglied unseres Verbandes  sind, wollen wir Gelegenheit geben, sich über unsere Ziele, Initiativen, Tätigkeiten und Veranstaltungen zu informieren.Für unsere Kolleginnen und Kollegen soll es eine Möglichkeit sein, etwas über die Arbeit des Landesverbandes sowie die vielfältigen Tätigkeiten der einzelnen Kreisverbände zu erfahren.Hoffen wir, dass nach einem gelungenen Neustart unserer Internetseite der weitere Ausbau zügig erfolgt und auch die Kreisverbände ihre Arbeit besser präsentieren können.In diesem Sinne IhrSeniorenverband BRH
 
Ich lade Sie ein, uns auf diesen Seiten und im persönlichen Gespräch kennen zu lernen.

Ihre


Rita Kiriasis - Kluxen
(Landesvorsitzende)

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