Staatsministerin Köpping fordert Aufarbeitung der Nachwendezeit
Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping,
hat sich heute in Borna mit rund 350 Bergleuten getroffen. Im vollbesetzten Saal des
Stadtkulturhauses hatte die „Solidargemeinschaft der Bergleute der Braunkohleveredlung Espenhain/Borna“
zur Mitgliederversammlung und Podiumsdiskussion eingeladen.
Die einstigen Mitarbeiter des Werkes hatten Frau Köpping nach ihrer Rede
zu den Ungerechtigkeiten im Osten nach der Wende einen Brief geschrieben und sie
ebenfalls zu ihrer Mitgliederversammlung eingeladen. Die rund 400 Bergleute bemühen sich
seit 20 Jahren um die Auszahlung einer von ihnen mitfinanzierten Betriebsrente.
Staatsministerin Köpping sicherte den Bergleuten ihre Unterstützung zu:
„Mit ihrem Thema gehe ich nach Berlin – mit allem Nachdruck und aller Herzenswärme“,
sagte die Ministerin unter großem Beifall. Sie werde auf alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel
zurückgreifen, um eine angemessene Lösung für die Bergleute zu finden, äußerte Petra Köpping.
Die Bergleute dankten ihr für ihre heutige Rede und die kritische Analyse der Nachwendezeit.
SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
04.01.2017

