Zur diesjährigen 58. dbb Jahrestagung in Köln kamen rund 900 Teilnehmer und warteten zum Tagungsmotto 'Europa - Quo vadis?' auch auf Redebeiträge von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesinnenminister Thomas de Maizière und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Ihre Erwartungen wurden weitgehend erfüllt. Merkel thematisierte den Polizeieinsatz in Köln und versprach eine härtere Vorgehensweise. Sie werde auch nach dem Berliner Anschlag „Flagge zeigen“. Der Staat müsse jetzt handeln, sagte sie.

Hannelore Kraft, SPD-Ministerpräsidentin von NRW, verteidigte die Polizei gegen Rassismusvorwürfe.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach sich zu den Konsequenzen aus dem Berliner Terroranschlag für die Erledigung mit Niveau und Respekt aus und kündigte ein Gespräch mit Justizminister Heiko Maas (SPD) über Konsequenzen aus dem Lkw-Anschlag Berlin an.

Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hatte zuvor zum Auftakt mehr Wertschätzung für den öffentlichen Dienst gefordert. Die Beschäftigten würden von der Politik zu gering geschätzt und von den Bürgern zu wenig respektiert.

Natürlich geht es bei solchen Treffen auch ein wenig um "Sehen und gesehen werden“, aber wichtiger waren die Gelegenheiten, Gespräche zu führen und Informationen auszutauschen. So war länderübergreifend zwischen Hans Burggraf (BRH NRW) und der Landesvorsitzende Rita Kiriasis-Kluxen, Dr. Hans Peter Klotzsche sowie dem Geschäftsführer Dr. Oliver Kluxen (BRH Landesverband Sachsen) ein wichtiger Punkt des intensiven Informationsaustausches, wie man mit ehrenamtlichen Mitgliedern die Leistungen, älteren Menschen besonders im hohen Alter eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, noch verbessern kann.
Beide Landesverbände sind im DBB die einzigen Fachgruppen, die sich ausschließlich um Belange der älteren Menschen kümmern und immer wieder Aufgaben zur Förderung der Seniorenarbeit, die in die Basis wirken, wahrnehmen.

